Ich bin Kim Freudenberger, verheiratet und Mutter zweier Töchter (5 und 2). Meine Kindheit verbrachte ich zu großen Teilen mit meiner Geige und Ballettschuhen, sodass man mich viele Stunden meines kleinen Lebens auf der Bühne fand. Trotz riesigen Interesses für die Fachrichtung Psychologie, entschied ich, nach dem Abitur Geige zu studieren und mein größtes Hobby zum Beruf zu machen.
Diese Entscheidung führte mich nach Essen an die Folkwang Universität der Künste, an der ich fünf Jahre lang ein sehr hartes, zugleich aber wunderbares Studium erleben durfte. Hart, weil ein enormer Druck entstehen kann, wenn man sich Tag für Tag der großen Konkurenz stellen und ein in zahlreichen Übestunden errungenes Ergebnis sowie intimste Empfindungen in Perfektion präsentieren möchte; wunderbar, weil es einfach nichts Schöneres gibt, als durch Musik - eine Sprache, die alle Menschen verbindet - zu erzählen, was man zu erzählen hat. Im Anschluss an mein Diplom im Sommer 2011, verschlug es mich für zwei Jahre ins Staatsorchester nach Kassel, bis ich im Sommer 2013 im Orchester der Bielefelder Philharmoniker landete, in welchem ich heute fest und unbefristet angestellt bin. Ein phantastischer Beruf, den ich aus vielfachen Gründen über alles liebe.
Doch der Weg dorthin sowie das Ausüben des Berufs verlangen ein starkes Nervenkostüm und die uneingeschränkte Fähigkeit, zielführend kommunizieren und im Team zusammenarbeiten zu können. Denn nicht nur eine große Portion Motivation, ein bisschen Talent und viele Stunden Fleiß sind täglich gefragt; zu großen Teilen nährt sich das Gelingen eines Auftritts von einer starken Persönlichkeit, einem gesunden Selbstwertgefühl und guten Nerven. Eine Tatsache, die häufig auf zu wenig Akzeptanz stößt und zu selten Berücksichtigung findet. Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben können, sind Angst und Panik, Erschöpfung, Konflikte, zunehmend negative Gedankenmuster und Ähnliches und schließlich entsteht ein Teufelskreis, aus dem Erkrankungen hervorgehen können, die die Lebensqualität massiv einschränken. An dieser Stelle setzte ich nun im Laufe der vergangenen Jahre an und arbeitete aus Überzeugung und mit Hingabe an Baustellen, die häufig zu kurz kommen. Zunächst an mir, dann an weiteren "Probanden".
Schließlich entschied ich, dass meine eigenen Erfahrungen, mein wachsendes Interesse an Psychologie und Neurologie und die Literatur, die ich dazu studierte, mir nicht ausreichen werden und so begann ich, neben meinem Beruf als Geigerin eine Ausbildung zur Mentaltrainerin zu machen, die ich im Jahre 2019 mit Auszeichnung (1,0) abschloss. Eine Tür, die mir Zugang verschaffte zu einem breiten Spektrum an Möglichkeiten, um mentalSTARK durchs Leben zu gehen. Seither arbeite ich nicht nur mit Musikern, sondern mit verschiedensten Menschen, die in den unterschiedlichsten Lebensbereichen mentalSTARK sein möchten. Die Schwerpunkte meiner Arbeit können Sie in "meinen Leistungen" erfahren.